Standard-Aussagen von Cesar Millan-Befürwortern und die Antworten von Lisa Mullinax dazu ;)

Auszug aus dem Text von Lisa Mullinax, den ins Deutsche übersetzten Text findet ihr hier. Der englische Originaltext ist leider nicht mehr online, die ehemalige Seite von Lisa „4pawsu.com“ gibt es leider nicht mehr.

  • Ich habe noch nie gesehen, dass er einen Hund verletzt hat
  • Haben Sie die Show überhaupt schon einmal gesehen?
  • Ihr Artikel ist voreingenommen
  • Sie sollten ihn nicht nur einfach deshalb kritisieren, weil sie mit seinen Methoden nicht einverstanden sind
  • Sie sind neidisch auf seinen Erfolg
  • Die Hunde in der Show sind anders als diejenigen, mit denen Sie arbeiten — sie haben ernsthafte Probleme
  • Sie glauben, es gäbe nur eine einzige Art, einen Hund zu trainieren
  • Positive Trainer würden aggressive Hunde eher einschläfern, als sie für ihr Verhalten zu bestrafen
  • Man sollte Hunde nicht wie Menschen behandeln
  • Aber er trainiert die Hunde doch gar nicht, er rehabilitiert sie
  • Man sieht in der Show doch ganz klar, dass es funktioniert
  • Bei meinem/n Hund(en) hat es funktioniert
  • Ist doch egal, dass er keine offizielle Ausbildung hat! Er arbeitet schließlich mit den Hunden und untersucht sie nicht im Labor
  • Sind Sie der Ansicht, dass Menschen ihre Hunde wie Kinder behandeln sollten
  • Positive Methoden funktionieren bei „Red-Zone“-Hunden nicht
  • Ich habe versucht, meinen Hund in Gegenwart anderer Hund zu belohnen; es hat nicht geklappt

Fazit:
Aggressionen und andere Verhaltsprobleme haben ihr Geheimnis verloren. Wir wissen mittlerweile, wodurch aggressives Verhalten ausgelöst wird und wie wir es ändern können, sodass wir nicht mehr auf die verschwommenen Interpretationen einiger weniger Menschen angewiesen sind. Und wir werden noch mehr erfahren, weil wissenschaftliche Entdeckungen und Untersuchungen immer tiefere Einblicke in das Verhalten von Hunden, Wölfen und Menschen erlauben.

Bei der Arbeit mit Hunden sind aversive Methoden keine Option. Moderne Trainer und Verhaltsforscher weisen seit Jahren auf die Wichtigkeit ausreichender Bewegung und klarer Grenzen hin — lange bevor dieser Gedanke in der Reality-Show populär gemacht wurde. Nicht diese vom gesunden Menschenverstand diktierten Richtlinien der Hundeerziehung sind der Kritikpunkt an der Show. Es geht um die gefährlichen Techniken und Fehlinformationen über das Verhalten von Hunden. Genau das hat so viele Experten veranlasst, ihre Stimme zu erheben.

 

Text: Lisa Mullinax, 4PawsUniversity
Deutsche Übersetzung: Isolde Kommer
Textquelle: www.mersinkommer.de

 

Advertisements